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Dauerausstellung |
Graphik im 20.Jahrhundert
- Sammlung Hugo J.
Tauscher
(†
Dez.08) |
Arrigo WITTLER
Inspiration Alpen
Ostermontag geöffnet
von 15.00 - 18.00h
Collage : Liesl
Vogler |
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Programm |
Vortrag
mit Film
zu Arrigo Wittler von Wilhelm Geierstanger
Sa 17. April/20h - Di 27. April/20h - Fr 07. Mai/20h
33. Internationaler Museumstag /
So 16.5.
Einführung und Film - jeweils 11h, 13h, 15h, 17h
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Vernissage Donnerstag, 25.
März
2010/19h
Einladung
Einführung Wilhelm Geierstanger
zwei kurze Filmen veranschaulichen wie sich z.B. aus
Wittlers Mikroskopstudien seine Strukturbilder entwickelten
Foto links/Mitte: Wittlers Witwe
Ariane |
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re:W.
Geierstanger/'Wittler' aus
<i> Stiftung
Tauscher
li: Hinrika Lex, Tochter des Malers
<i>
Hans Erwin Steinbach |
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Arrigo Wittler -
ein Weltenbummler und Kosmopolit
mit Ateliers im Golf von Neapel, Meran, München,
Norddeutschland und im Tannheimer Tal,
wo dieser Künstler bekannter ist als in Oberstdorf.
Hier heiratete er 1951 und unterhielt bis 1958 ein
Atelier hinter der
Lorettokapelle bei Familie Köcheler. Arrigo Wittler war bis zu seinem Lebensende dem Allgäu treu.
Um die Jahrhundertwende besaß er auch ein Atelier in Bad Oberdorf bei Hindelang. |
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Wittlers Werk - so abwechslungsreich wie sein Leben
Neben seinen
„Strukturen“ und „Metamorphosen“, die sein Hauptwerk bilden, malte er
Landschaften und Portraits, die Allgäuer und Tannheimer Bergwelt
ebenso wie Menschen, die ihn hier umgaben.
Die Ausstellung dokumentiert dieses
facettenreiche Oeuvre und spannt einen Bogen von
Allgäuer Bildern bis zu arbeitsintensiven „Strukturen“,
zeigt farbintensive
expressive Arbeiten, feine Zeichnungen, altmeisterliche
Ölmalerei und spontane Skizzen. |
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Arrigo
Wittelers 'Struktur' - Arbeiten
führen den Betrachter optisch in eine neue Dimension.
Es ist die unsichtbare, manchmal sogar unbegreifbare Welt, die aber real und um
uns herum ist.
Wir sind in ihr und alles ist davon durchdrungen.
Dies versuchte Wittler in seinen
vielschichtigen Bilder, die kein oben und
unten kennen, optisch
darzustellen. |
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Arrigo
Wittelers 'Metamorphosen'
Jean Gebser sagte,
Kunst sei, das Unsichtbare sichtbar, das Unsagbare sagbar und das Unhörbare
hörbar machen. Dieses Zitat war Wittler Zeit seines Lebens Antrieb für
seine Bilder. Dabei entstanden seine „Metamorphosen“.
Sie zeigen Verwandlung,
Umgestaltung, Verbiegung und Anpassung, die das Leben in der modernen Welt
prägen.
Wir werden überrollt von Eindrücken, Strömungen und Pseudowelten und
dadurch in unserer Art deformiert. |
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Arrigo Wittler liebte
das Leben und die Menschen
so fing er
neben seinen „Metamorphosen“ und „Strukturen“ auch Portraits, unbeschwerte
Menschen,
schöne Landschaften und Wolkenformationen mit seinem künstlerischen
Auge ein.
Er ließ sich nie festlegen -
malte, was er wollte. Für ihn gab es keinen Stil - nur das Malen.
Seine Technik
war zur Perfektion ausgereift. |
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Entstehung und Porträt
von Hans Seeweg |
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Arrigo WITTLER |
Werke 'Strukturen'
und 'Metamorphosen'
- Landschaft / Portrait |



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8. April
1918 |
geboren
in Heeren-Werve, heute
Kamen/Westfalen
galt schon in jungen Jahren als sehr begabt
Ausbildung durch Privatlehrer wie Eberhard Viegener und Christian Rohlfs |
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1936 bis 1947 |
Studium der
Malerei und Kunstgeschichte/Kunstakademie München
danach
schwere Jahre als Soldat an der Front / russische
Kriegsgefangenschaft |
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25 Jahre
Italien |
naturwissenschaftliche
Studien u.a. an der Universität Heidelberg
und
die Philosophen
>i
Jean Gebser und
>i
Immanuel Kant prägten sein Denken so
sehr, dass er sich 25 Jahre in den Golf von Neapel (Procida, später Ischia)
zurückzog, um seine Bildsprache zu entwickeln -
'Strukturen'
und 'Metamorphosen'
entstehen |
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1951- 1958 |
Heirat in Oberstdorf; lebt und arbeitet in Oberstdorf |
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1952 |
Kunstpreis
Jung-Westfalen |
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ab 1966 |
Ausstellungen
u.a. Wien, Köln, Bremen, München, Zürich, Belgrad, Zagreb, Tokio |
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Ateliers |
in verschiedenen klimatischen Zonen:
im Golf von
Neapel und im Tannheimer Tal in Tirol,
einem Hochtal in über 1000 Meter Höhe,
das ihm immer wieder Heimat, Zuflucht und Ruhe bot.
darüber hinaus in München, Meran, der Wesermarsch und
Worpswede |
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1999 |
Schwere Krankheit mit
anschließend schneller Rehabilitation
Ateliers in Worpswede, Tannheimertal/Tirol und Meran |
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2000 |
Abbruch aller Ateliers außer
Tannheimertal und Bad Oberdorf/Allgäu
zum ersten Mal sind alle Bilder an
einem Ort |
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2002 |
Umzug nach Worpswede;
Aufgabe der Ateliers im Allgäu und im Tannheimertal |
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17. August
2004 |
plötzlicher
und unerwarteter Tod in seinem Atelier in Worpswede |
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li:
>>
Hans Friedrich Aussteller ab 8.Oktober '10
re: Kamran Ehsani Kunstsammler und Initiator
"Feine Meile"
<i>
Sonthofen |
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re: Kurator John P.
Kohl und Dr. Nettesheim vom Verein
Initiative Villa Jauss |
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Fotos(4)
oben:
Liesl Vogler |
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Text (Auszüge)
: Ariane Wittler / Wilhelm Geierstanger |
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Presse zur Ausstellung
/ weitere Info |
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