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Fotos von
der Vernissage und aus der Ausstellung - zum
Vergrößern bitte auf die Vorschaubilder klicken - Seite im Aufbau |
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Begrüßung Bürgermeister von
Bad Hindelang Adalbert Martin
es sprechen
Heike Zeller und
<i> Gunther W. le Maire
es spielen
Malgorzata Grzanka (Violoncello) und Henryk Brzoza (Akkordeon) |
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li: Arnulf Heimhofer,
Kulturreferentin Inge Nowak, Bürgermeister Adalbert Martin |
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Heike Zeller und
<i> Gunther W. le Maire
- Auszüge aus dem Dialog über
Heimhofer
In der heutigen
Kunstszene wird so getan, wie wenn ständig „Neues“ gebracht werden müsste.
Neu aber ist weder ein positiver noch ein negativer Wert und hat mit Kunst
überhaupt nichts zu tun.
Etwas Neues machen
hängt mit Kreativität zusammen, die Max Bense definiert hat als
"das Finden einer seltenen Ordnung". Also nur positiv, wenn es um eine "Ordnung"
geht, nicht um Chaogenität. Viele Künstler verkopfen sich heute und wollen mit
Gewalt etwas Neues, anderes
machen, und viele Mitbürger trauen sich nicht, 'des Kaisers neue Kleider'
als Scharlatanerie
zu entlarven. Dabei ist der Unfug unschwierig zu erkennen, auch wenn er
sich oft mit
bedeutungsschwer klingenden Wortspielen hinter "Konzeptkunst" versteckt.
Der Vollblutmaler benötigt keine Gags, er mag sie nicht einmal, sie sind ihm
sogar zuwider.
Vollblutmaler sind "ehrliche" Maler.
Arnulf Heimhofer ist ein "ehrlicher" Maler in diesem Sinn - und ein
Freimaler. Er wirft nicht Motive
mit einem
Fotoprojektor auf die Leinwand und malt die dann aus. Für ihn ist diese -
heute übrigens von sehr vielen,
auch bekannten Künstlern geübte Technik keine Kunst.
Heimhofer ist auch kein plein-air-Maler, aber ein plein-air-Zeichner.
Seine Vorlagen sind niemals Fotografien, sondern Skizzen, also von Anfang an die
Umsetzung einer eigenen Sichtweise. ...
Heimhofer
ist einer der wenigen wirklich "einheimischen" Künstler, hat aber nie Allgäuer
gemalt.
Keine Wirtshausidylle wie Otto Keck, keine Jäger und Hirten wie Eduard Bechteler
u.a. Männer hat er sowieso nie gemalt ( nicht einmal sich selbst ) und
seine Frauenköpfe sind auch keine Allgäuerinnen. Sie lachen weder frech noch
verlegen - sondern überhaupt nicht. Seine Frauen haben fast alle den gleichen
Habitus, die gleiche Nase und die gleichen zarten Hände. Alle seine Personen und
Figuren haben kein Alter, sind aber eher etwas jünger als alt. Es sind alles
erfundene Idealköpfe, so ein bisschen Andalusien-Verschnitt, oder vielleicht
auch aus Istrien. Eine Schönheitsgalerie sind sie jedenfalls nicht. Sie sind so
- wie das Motiv - nur Bildstruktur ...
Wir gehen inzwischen
manchmal zu schnell an typischen Heimhofer-Motiven vorbei.
Wir meinen, das kennen wir schon und dabei rentiert es sich, alle Arbeiten genau
anzusehen,
bis dann auch das kaum definierbare Glücksgefühl zu spüren ist,
das gute Kunst hervorzurufen vermag ... |
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re: Frau Heimhofer
im Gespräch mit
Gunther le Maire |
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links:
Klaus Schmidt ... "Auch
das Ungestüme des Pinsel- oder Zeichenstrichs spricht noch immer aus seinen
Arbeiten - vielleicht sogar noch stärker als bisher. Der wilde Farbauftrag führt
manchmal dazu, dass die Motive in dem einen oder anderen Ölgemälde fast schon
gänzlich abstrahiert erscheinen. So setzt sich eine Landschaft im Allgäu fast
nur noch aus blockähnlichen Flächen zusammen, die durch vielfache Übermalung
düster, ja geradezu unheimlich wirken. Oder ein Bauernhaus aus dem Begell erhebt
sich scheinbar wie ein einziger wuchtiger Quader vor dem Betrachter.
...Wie ein in sich geschlossener Kosmos wirken dagegen viele der
kleinformatigeren Aquarelle. Dort taucht Heimhofer insbesondere schmucklose
Fassaden und triste Ecken in einsamen Bergdörfern in ein Meer feiner
Farbnuancen. Freilich erscheinen auch solche deutlich an der Wirklichkeit
orientierten Darstellungen idealisiert. Menschen und all das, was ihr Leben so
bequem macht wie Autos oder Stromleitungen sucht man in diesen dörflichen
Skizzen vergebens" ... (Klaus Schmidt, Allg. Anz. 1.2.11) |
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Presse zur Ausstellung |
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Allgäu-Kultur
9.2.11 |
"Arnulf
Heimhofer zeigt seine Gemälde" 80 Jahre und ungebrochener Schaffensdrang,
von
Klaus Schmidt |
>P |
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Allg. Anz. 1.2.11 |
"Die 'Ungestüme Leidenschaft fürs Ideal"
Heimhofer präsentiert kraftvolle Arbeiten,
von
Klaus Schmidt |
>P |
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vergrößern / Weiterleitung - bitte auf die
Vorschaubilder klicken - alle Fotos : kultur-oa.de |
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